In der Fortschreibung der Nationalen Wasserstoffstrategie (NWS 2023) wurde das Ziel für Kapazitäten zur Wasserstoffelektrolyse von fünf auf zehn Gigawatt bis 2030 angehoben.
Die NWS geht nun davon aus, dass der Wasserstoffbedarf in Deutschland bis 2030 auf 95 bis 130 Terawattstunden (TWh) steigen wird. Zum Vergleich: Aktuell liegt er in Deutschland bei rund 55 TWh jährlich. Zwischen 2030 und 2045 werde der Bedarf noch einmal erheblich größer, heißt es weiter.
Weltweite Klimaschutzbemühungen lassen Wasserstoffbedarf steigen
Hintergrund sind vor allem die ambitionierten weltweiten Klimaschutzbemühungen, die die Wasserstoffnachfrage in den kommenden Jahrzehnten in die Höhe schnellen lassen. Deutschland soll nach den Vorgaben des Klimaschutzgesetzes (KSG) bis 2045 klimaneutral werden.
Wasserstoff für die Sektorkopplung besonders wichtig
Auch für die Sektorkopplung wird grüner Wasserstoff künftig besonders wichtig. Wird beispielsweise mehr Strom aus Erneuerbaren Energien produziert als gerade ins Netz eingespeist werden kann, muss dieser ungenutzt bleiben, um die Stromnetze nicht zu überlasten. Wird er jedoch mittels Elektrolyse in Wasserstoff umgewandelt, kann er in den Bereichen Industrie, Verkehr und Gebäude flexibel genutzt oder gespeichert werden.
Die gesamte News vom BMWK lesen Sie hier > Bedarf an klimafreundlichem Wasserstoff steigt deutlich
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