Demand Response Programme für variable Produktions-Geschwindigkeiten

Projekt

Das Projekt dient der Anpassung von Bearbeitungsgeschwindigkeiten in der Maschinenbelegungsplanung zur Verbesserung der Wirksamkeit von Demand Response Programmen.

In der industriellen Produktion ist Energie neben Material, Personal und der notwendigen Anlagentechnik ein wesentlicher Faktor der Wertschöpfung. Damit Industrieunternehmen in einem auf Erneurerbaren basierenden, dynamischen und selbststabilisierenden Energiesystem erfolgreich sein können, bedarf es eines integrierten Produktions- und Energieplanungsansatzes. In der Regel verbraucht ein Auftrag, der langsamer bearbeitet wird, eine Maschine jedoch länger belegt, weniger Energie. Kann ein Auftrag hingegen schneller bearbeitet werden, belegt er die Maschine kürzer, ist aber mit einem erhöhten Energieverbrauch verbunden.

Durch eine proaktiv geplante Verbrauchsflexibilisierung können Wertschöpfungsprozesse auf prognostizierte und an den kurzfristigen Energiemärkten eingepreiste Energieerzeugung reagieren. Mit Hilfe von Demand Response-Programmen (DRP) kann die Energienachfrage besser an das Angebot angepasst werden. Damit können in industriellen Anwendungen vorhandene Verbrauchsflexibilitäten erschlossen werden.

Ziele

Ziel des Projektes ist es Wechselwirkungen zwischen DRP und der Maschinenbelegungsplanung mit variablen Produktionsgeschwindigkeiten im Hinblick auf Energieverbrauch und wirtschaftliche Performance zu untersuchen.

Anschließend soll ein Optimierungsmodell und ein zugehöriges Lösungsverfahren entwickelt werden. Basierend auf diesen Ergebnissen sollen Nutzenpotenziale variabler Maschinengeschwindigkeiten im Kontext von DRP identifiziert und Handlungsempfehlungen für die Praxis abgeleitet werden.

 

Kontakt

Prof. Dr. Christoph Glock
Technische Universität Darmstadt
Fachgebiet Produktion und Supply Chain Management
+49 6151 16-24481
E-Mail: glock@pscm.tu-darmstadt.de

Gefördert durch

Kontakt

Dipl.-Geoökol. Anja Schaldach

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