Metalle als Energiespeicher: TU Darmstadt eröffnet Metal Energy Hub

Start der Pilotanlage: v.l.n.r. Professorin Michèle Knodt, Professor Andreas Dreizler, Professor Thomas Walther (Vizepräsident der TU Darmstadt), Wirtschaftsminister Kaweh Mansoori, Professor Christian Hasse (Projektkoordinator) und Professor Bernd Epple.
©TU Darmstadt / Klaus Mai

Die Technische Universität Darmstadt hat auf dem Campus Lichtwiese den Metal Energy Hub (MEH) eröffnet. In diesem neuen Forschungszentrum werden Metalle wie Eisen als innovative Energiespeicher untersucht, um das sogenannte Langzeitspeicher-Problem der Energiewende zu lösen. Die Pilotanlage ermöglicht die Verbrennung von Eisenpulver auf semi-industrieller Skala und zeigt, wie CO₂-freie Wärme für Stromerzeugung und industrielle Anwendungen bereitgestellt werden kann. Das Projekt wird mit drei Millionen Euro von der EU und dem Land Hessen gefördert.

Zur vollständigen Meldung der TU Darmstadt

Energiespeicher sind eine Schlüsseltechnologie für die Energiewende. Sie gleichen Schwankungen bei Wind- und Solarstrom aus und ermöglichen eine sichere Versorgung über längere Zeiträume. Neben Batterien und Wasserstoff rücken metallbasierte Speicher zunehmend in den Fokus, da sie eine hohe Energiedichte, sichere Lagerung und CO₂-freie Nutzung bieten.

Auch im House of Energy beschäftigen wir uns intensiv mit innovativen Speicherlösungen – von Wasserstoff über thermische Speicher bis hin zu neuen Ansätzen wie metallbasierte Systeme. Der Metal Energy Hub der TU Darmstadt ist ein starkes Beispiel für die Innovationskraft unserer Mitglieder und zeigt, wie Forschung und Praxis gemeinsam die Energiewende voranbringen.